Familiäre Belastung

Selbst von AD(H)S betroffen zu sein bzw. Kinder mit AD(H)S zu haben, führte in vielen Fällen zu familiären Belastungen. Auch Konflikte im Alltag wurden häufig der Störung zugeschrieben.

Weil die Pubertät impulsives Verhalten noch einmal verstärken kann, hatte Philipp Gold insbesondere in dieser Zeit viele Konflikte mit seinen Mitmenschen.

Sarah Herzberg erlebt die Störung ihres Kindes als einen täglichen Kampf.

Selbst unter ADHS zu leiden und die Trennung von ihrem Mann, machte Xenia Pfeuffer die Betreuung ihres betroffenen Kindes besonders schwer.

Viele Konflikte drehten sich häufig um die schlechten Schulleistungen der Kinder. Besonders Schulaufgaben ist eine beständige Herausforderung und kann den familiären Alltag sehr belasten.

Korbinian Burkhardt berichtet über die vielen Konflikte mit seinen Eltern aufgrund schlechter Noten in der Schule.

Thies Kühn spricht über die vielen Konflikte mit seinen Eltern, bei denen es aus seiner Sicht letztlich um Kleinigkeiten geht.

Henning Münch beschreibt die Auseinandersetzung mit seinen Eltern über Schulaufgaben als einen Kampf.

Immer wieder haben die betroffenen Eltern beschrieben, wie sie trotz all der Schwierigkeiten für ihre Kinder da sind. Sie haben unterschiedliche Möglichkeiten und Wege gefunden, mit den Symptomen im Alltag zurechtzukommen.

Henning Speidel fühlt sich verpflichtet, für das Wohlergehen seiner Kinder zu sorgen. Das bedeutet auch, dass man an sich selbst arbeiten muss.

Um für das Kind richtig da sein zu können, müssen auch die Eltern darauf achten, hin und wieder eine Auszeit für sich zu nehmen, so Xenia Pfeuffer.

Für Sarah Burkhardt bietet ihre Arbeit den nötigen Ausgleich zu der Situation zu Hause.

Doch nicht alle Eltern schafften es, erfolgreiche Strategien im Umgang mit AD(H)S zu finden. Eine der interviewten Personen musste große Einschränkungen im eigenen Leben hinnehmen, um ausreichend intensiv für die Kinder da sein zu können.

Ingo Wick hat die Erfahrungen gemacht, dass gleichzeitig zu arbeiten und seine Kinder zu betreuen, nicht gut funktioniert.

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