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Ein einfühlsamer Sporttherapeut brachte Katharina Maulwurf dazu, ihre Abneigung gegenüber der Sporttherapie abzulegen.

Und womit ich wahnsinnig Probleme hatte, war in der Sporttherapie. Die haben mich dann dauernd auf den Ergometer gehockt und da hatte ich Probleme mit. Also erstens weil ich mich nicht wohlfühlte. Und zweitens, ich weiß nicht, woran es liegt, aber ich habe mein Leben lang oder sagen wir mal, fast mein Leben lang, spätestens ab der Pubertät so Probleme zu gucken, wo ist meine Belastungsgrenze.
Und ich bin schon mehr als einmal über diese Grenze drüber und das fühlt sich nicht sehr gut an. Und deswegen habe ich im Moment sozusagen die Schutz... den Schutzmechanismus, dass ich halt zu sehr vorher bremse, bevor ich an dieser Grenze bin. Was jetzt zum Beispiel bei Fitness etwas schwierig ist fit zu werden, wenn man dann sagt: Nein.
Da konnten die nicht mit umgehen. Das waren junge Mädels, top fit. Das war eine krasse Fehlbesetzung. Da muss man sagen, also vom psychologischen Know-How zum Beispiel, was der Sporttherapeut in [Ort] besser. Der hat versucht sich einzudenken und einzufühlen und Pfötchen zu halten. Und mit dem konnte man darüber reden. Und der hat mich gelassen, so wie ich bin.
[...]
Und war dann ganz glücklich. Irgendwann beim letzten Ergometer-Training war ich glaube bei 17 Minuten. Und dann stand noch eine, glaube ich, eine Praktikantin daneben mit ziemlich großer Klappe. Und hat gesagt: „Jetzt gäbe es aber ein Extra-Bienchen.“

Rehas bei Sehbehinderung und Asthma

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