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Katja Scholz war in der letzten Woche bereit für das Ende der Reha. Sie erlebte eine schöne Abschiedsrunde in der Gruppentherapie.

Und in der letzten Woche war es dann, also es war nicht, gar nicht böse gemeint, sondern ich habe dann einfach gedacht: Ok, jetzt reicht es. Jetzt. Es ist jetzt gut, dass es zu Ende ist. Da kamen dann so viele neue Leute. Und die Gruppen waren auf einmal riesengroß. Und ich hatte dann auch irgendwann, man ist ja irgendwann auch gesättigt mit diesem... Also man hat ja, ich arbeite auch jetzt noch nach an diesen ganzen Dingen. Das ist ja nicht so, dass man da einmal drüber spricht und dann ist alles gut oder so. Sondern es arbeitet ja schon noch in einem. Ich habe dann gemerkt: So, jetzt ist erstmal gut. Also es ist jetzt gut, dass dann zu Ende ist. Kannst noch schön dich hier verabschieden. Und es war dann eigentlich von der Zeit genau richtig.
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Wie war denn dann der Abschied in der Reha?
Also die machen das ganz nett. Also da ist dann immer an dem letzten Tag ist dann die Gruppentherapie mit der Gruppe, also das sind zwei Gruppen dort gewesen, also mit der eigenen Gruppe und die letzten 20 Minuten sind wirklich für den Abschied dann. Dann darf dann erst derjenige, der geht, was sagen. Und dann sagt jeder andere noch was. Und dann kriegt man noch einen schönen Stein, darf man sich aussuchen. Und, ja, das war dann nochmal sehr bewegend, also, ja. Das sind dann echt so, fand ich ganz, ja, ganz nett. Also gerade so die Leute, die sonst eher so sehr emotionslos waren, sind dann in Tränen ausgebrochen: „Ah, du fehlst uns jetzt schon.“ Und da merkt man schon, man wächst schon sehr schnell doch zusammen. Weil man einfach so viel miteinander teilt.

Psychosomatische Reha bei Depression

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