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Melanie Brenk erlebte die Kontakte zu ihren Kolleginnen als vorwürflich.

Wie haben denn die Kollegen und die Chefin reagiert auf das Vorhaben, in die Reha zu gehen?
Ich war vorher ja schon lang genug krank mit der Sache. Das war eigentlich eher das Spannende. Denn es kamen immer Mitleidsbekundungen: „Ja, wie geht es Ihnen denn?“ Und so weiter und so fort. Aber die waren immer gespickt mit Nebensätzen wie: „Ja, wir sind hier an der Arbeitsfront und wir halten hier die Ohren steif.“ Und: „Wir haben viel zu tun. Unsere Wochen sind voll bis obenhin.“ Und: „Sie fehlen an allen Ecken.“ Also es kamen immer Sätze, bei jeder E-Mail, die einem signalisiert haben, dass man fehlt. Aber nicht unbedingt so im mitleidigen, positiven Sinne, sondern als Druck. Im vorwürflichen Sinne.

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