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Alfred Brandt trifft sich einmal im Monat mit einer an Krebs erkrankten Freundin, um Gespräche zu führen.

Ich bin
übrigens auch jetzt im Gespräch mit einer krebskranken
ehemaligen Mitarbeiterin von mir. Die ist sehr viel jünger als ich,
die ist so um die 60 Jahre alt und hat einen eigentlich total
unheilbaren Unterleibskrebs und wird vermutlich daran sterben. Mit der
treffe ich mich alle vier Wochen im Café, worüber sie sich,
glaube ich auch freut. Manchmal reden wir über Dinge, die das Thema
Sterben ausklammern. Aber manchmal gehen wir sogar dann da rein und
sagen: "Wie stellst Du Dir denn das vor?" Und ich merke, dass
solche Gespräche einen manchmal noch trauriger machen. Trauriger,
aber das ist dann ganz gut. So ist es besser, als das immer zu
verschweigen, sozusagen. Ich glaube auch, dieser Mitarbeiterin von mir,
also mittlerweile kann man sagen, meiner Freundin, der tut das auch gut,
einmal mit jemanden zu sprechen, der auch Krebs hat.<br
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