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Botschaften für andere Betroffene

Alle Interviewpartner*innen berichteten sehr eindrücklich von ihren Erfahrungen mit COVID-19. Indem sie ihre Krankheitserfahrungen teilen und beschreiben, was ihnen während der Erkrankung und danach geholfen hat, möchten sie auch anderen Betroffenen Möglichkeiten aufzeigen, mit der Erkrankung umzugehen.

Viele der Betroffenen empfanden es als besonders hilfreich, sich mit anderen über ihre Erfahrungen, Gedanken und Gefühle auszutauschen.  

Charlotte Peters half das Reden und der Austausch mit anderen, um sich nicht allein zu fühlen.

Wie Charlotte Peters nutzten viele Betroffene die Möglichkeit des Austauschs mit anderen, um die Erkrankung und deren Folgen zu bewältigen.

Nadine Schiller empfiehlt den Besuch einer Selbsthilfegruppe, da sie dort die größte Unterstützung bekam.

Viele der Interviewpartner*innen empfehlen, die Erkrankung und deren Symptome ernst zu nehmen und auf den eigenen Körper zu hören. Sie versuchen, achtsamer mit sich umzugehen.   

Doris Michels rät, sich auf möglichst vielen Ebenen Unterstützung zu holen und solange nach einem Arzt zu suchen, bis man sich ernst genommen fühlt.

Michael Baumann empfiehlt, sich nicht unter Druck zu setzen und die eigenen Grenzen nicht zu überschreiten.

Viele unserer Interviewpartner*innen fühlten sich auch nach überstandener Erkrankung nicht gesund, was sie auf Dauer sehr belastete. Daher wünschten sich viele der Betroffenen eine psychologische Unterstützung oder Rehamaßnahme, die ihnen dabei helfen könnte, den Umgang mit anhaltenden Folgen, wie z.B. Erschöpfung und Müdigkeit, zu erleichtern.

Michael Baumann rät, eine psychosomatische Reha bei anhaltenden Beschwerden zu machen und die Hoffnung nicht zu verlieren.

Einige der Betroffenen sind bei ihrer Suche nach Informationen auf COVID-19 Sprechstunden aufmerksam geworden.

Nadine Schiller ist durch eine Arbeitskollegin auf COVID-19 Sprechstunden aufmerksam geworden.

Einige Betroffene, die anhaltende Symptome hatten, fanden es besonders hilfreich, an COVID-19 Studien teilzunehmen. Als Teilnehmer*innen einer solchen Studie hatten sie Zugriff auf medizinische Informationen zu COVID-19 sowie die Möglichkeit, sich komplett medizinisch durchchecken zu lassen, und fühlten sich ernst genommen.

Klara Augustin fühlte sich in der COVID-19 Sprechstunde und während der Teilnahme an einer Studie endlich ernst genommen.

Viele der Betroffenen beschrieben, wie ihnen der Einsatz von Atemtherapie oder Ernährungsumstellung dabei half, anhaltende Symptome zu lindern.

Nadine Schiller hat vor allem eine Ernährungsumstellung geholfen.

Bei der Informationssuche empfiehlt Nadine Schiller, auf seriöse Internetseiten zu achten und andere in diese Suche miteinzubeziehen.

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