Neurofeedback

Verbreitet und in der Regel sehr positiv bewertet war eine vergleichsweise neue Behandlungsmethode von AD(H)S: das „Neurofeedback“.

Neurofeedback ist eine computergestützte Trainingsmethode, bei der den Patientinnen und Patienten ausgewählte Eigenschaften der eigenen Gehirnaktivität, die man für gewöhnlich nicht wahrnimmt, wahrnehmen können. Dem Gehirn wird über Monitor und Lautsprecher zurückgemeldet, was es gerade tut („Feedback“). Durch diese Rückmeldung kann man die eigene Gehirnaktivität selbst besser regulieren. Viele Krankheiten, Störungen oder ungewollte Verhaltensmuster sind auf Fehlregulierung der Gehirnaktivität zurückzuführen. Mit Neurofeedback können Patientinnen und Patienten mit AD(H)S lernen, diese Fehlregulationen besser auszugleichen und die Funktionsfähigkeit zu verbessern. Ein Nachteil von Neurofeedback ist allerdings, dass die Behandlung nicht von den Krankenkassen übernommen und daher für die Betroffenen schnell teuer werden kann.

Leopold Ruff berichtet über seine Erfahrungen mit Neurofeedback.

Neurofeedback half einem der Söhne von Sarah Herzberg, komplett auf Medikamente zu verzichten. Ein anderer Sohn hat ebenfalls vor kurzem mit Neurofeedback begonnen.

Thies Kühn beschreibt, was bei einer Neurofeedback-Sitzung passiert.

Tessa Ruth würde gern Neurofeedback ausprobieren. Ihr fehlen allerdings die finanziellen Mittel.

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