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Melody Zander sieht in ihrer Tochter eine Schriftstellerin, da sie tolle Texte schreibt und Dinge auf den Punkt bringen kann.

Nur bei Fiona ist halt das Ganze ein bisschen – weiß ich nicht... Also es ist sehr begrenzt und sie denkt halt auch, sie hat nicht wirklich so eine realistische Einstellung. Jetzt hat sie gerade so diesen Trip, sie will irgendwas Künstlerisches machen. Okay, sie ist für mich eine Schriftstellerin. Also sie kann wahnsinnig tolle Texte schreiben und sie bringt die Dinge auf den Punkt. Sie kann in einem Satz sagen, wofür andere 20 Sätze brauchen. Also das ist wirklich. Also ich kenne keinen Menschen, der die Dinge wirklich so konkret und auf den Punkt gebracht sagt – egal, ob Englisch oder Deutsch – wie Fiona. Also das ist was unglaubliches, das ist echt eine Gabe. Ich meine, ich sage ihr auch schon seit zehn Jahren, sie soll einfach mal anfangen Bücher zu schreiben. „Ich habe so viele Ideen." „Ist egal, dann schreibst du halt erst mal Blätter." „Ich weiß nicht, wo das dann hingehört." „Ist egal, schreib einfach und irgendwie sortierst, irgendwann mal wirst du schon an den Punkt kommen, wo du denkst jetzt kannst du mal mit sortieren anfangen." Wie auch immer nur dann hat sie es. Aber es hat halt wieder mit Organisation zu tun und so step by step, das ist nicht Fionas Ding. Die weiß nicht, step by step. Sie hat da eine völlig eigene Art und Weise an die Dinge ranzugehen, die mit Sicherheit vielleicht nicht schlecht sind. 

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