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Nils Wildner versucht in geeigneten Situationen – z. B. in den Ferien – auf Medikamente zu verzichten.

Bei Ferien ist es immer die Zeit des Ausprobierens. Da kann man sagen: „Okay man nimmt jetzt nicht." Also habe ich vor allem früher, jetzt mehr in den letzten Jahren, eher getan, weil da merkte: „Okay, da braucht er nicht so dringend." Aber da musste man auch noch nicht so viel machen in den Ferien sage ich mal so. Jetzt hat man Ferien – sind nicht mehr Ferien. Ferien sind für die Lehrer mehr Zeit, wo man noch Arbeit da rein stecken kann, wo man sagt: „Okay, ich muss da noch, um irgendwas zu erreichen", will man nicht den ganzen Tag, wie man es sonst immer tut doch da sitzen, sondern auch sich irgendwie aufraffen kann. Irgendwas tun kann, seine Konzentration auf irgendwas zu fokussieren, dass man da eben das da auch nimmt. Aber da eher rumspielt da nimmt man entweder weniger – also nimmt meistens weniger, nur auf Wochenende, dass man dann eben nichts akut sagt: „Okay ich habe morgens, nehme ich weiß ich nicht, 8 Uhr die Tabletten und dann gehe ich weiter, sondern ich schätze dann ungefähr, wann ich sie brauchen werde." Nicht, dass ich immer sage: „Okay, ich kann jetzt sowieso nichts machen, wo ich sie nicht brauchen werde." Dann vermeide ich sie auch unnötig einzusetzen – also meistens. 

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