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Veronika Hennings wünschte, sie hätte bereits früher ihrem Kind die Medikamente gegeben.

Veronika Hennings: Ohne Leidensdruck.  
Interviewer: Auch kein Handlungsdruck.
Veronika Hennings: Ja gibt man auch keine Medikamente. Obwohl im Nachhinein, hätten wir uns viel ersparen können, hätten wir gleich von Anfang an Medikation gegeben.
Interviewer: Gleich als er in der 1. Klasse war.
Veronika Hennings: Gleich in der 1. Klasse. Das er gar nicht diesen Berg sich aufbaut. Nein, er wäre gleich mit rein gekommen. Er hätte das Lesen und Schreiben gelernt wie die anderen Kinder. Also gut, da hätten wir ein aber... Also ich wär wirklich dafür also so früh wie möglich Medikation zu geben. 
Also er kannte viele. Am Anfang haben sie auch viel mit ihm gespielt und so im Nachhinein würde ich sagen, die Kinder haben sich doch nach und nach etwas, je älter sie wurden, zurückgezogen. Und mit der Medikation, wo er dann wieder...

Interviewer: Die anderen Kinder von (Name des Kindes)?
Veronika Hennings: Die anderen Kinder von ihm, ja.
Interviewer: Okay verstehe.
Veronika Hennings: Weil er dann doch ein bisschen unberechenbar war von seinen Ideen her. Er hat gespielt und irgendwann sind die Kinder so, dass sie dann was weiter verfolgen wollen - auch schon in dem Alter. Und das war bei (Name des Kindes) halt nicht der Fall. Und dann wurde es schon weniger zu den anderen. Und als er Medikation gekriegt hat, hat er wieder mit Kindern gespielt, mit denen er vorher lange nicht gespielt hat.

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