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Marianne Seiler hatte anfangs Mühe, sich an das geforderte An- und Abmelden im Reha-Alltag zu gewöhnen.

Und was am Anfang ein bisschen schwierig für mich war, dass es halt dann, das ist zwar ein offenes Haus, aber es ist eine Klinik und es ist so: Die Sicherheitsmaßnahmen, sagen wir mal so, also ich habe es als Kontrolle gesehen. Aber die Sicherheitsmaßnahmen sind halt schon gewöhnungsbedürftig, wenn man noch nie in einer Einrichtung war. Also das heißt, man muss sich beim Essen anmelden, muss sich beim Essen abmelden. Man muss dann, hat überall im Zimmer Notruf. Man muss gucken, dass man den Notruf nicht aus Versehen bedient. Und man muss, wenn man bestimmte Zeit abends wieder da ist, muss man, wenn man zu spät nach Hause kommt, muss man sich an- und abmelden. Es wurde schon geguckt, wo man ist. Das ist eigentlich zur, später habe ich das so gesehen, zur eigenen Sicherheit. Weil die haben ja eine gewisse Verantwortung für den Patienten und dann machen die das zur eigenen Sicherheit. Dass, wenn man halt zum Essen nicht kommt, kann es einem ja auch schlecht geworden sein.
Ja.
Aber am Anfang, bis man sich halt ein bisschen daran gewöhnt hat, ist das wie so Kontrolle. Aber das liegt an der Person selbst. Also es kann sein, dass es nur mir so gegangen ist, aber ich habe das so ein bisschen so, also bis ich mich dran gewöhnt habe, war das ein bisschen so wie Kontrolle.
Ja.
Weil du musst ja, morgens zum Frühstück musst du dich eintragen, musst austragen und das geht dann drei Mal am Tag und das darfst du nicht vergessen. Und wenn du es vergisst, kriegst du einen Anruf auf dem Zimmer, wo du bist. Und wenn sie dich im Zimmer nicht erreichen, suchen sie dich. Bis sie dich gefunden haben.

Psychosomatische Reha; Onkologische Reha nach Brustkrebs

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