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Marianne Seiler war überfordert, als sie bereits nach drei Tagen über eine Verlängerung entscheiden sollte. Sie folgte dann dem Rat der Ärzte.

Wie kam das dann, als es so gegen die drei Wochen zu Ende ging, wie kam es dann zu der Verlängerung?
Die wurde ganz am Anfang gestellt. Die Klinik muss ja Betten belegen und die muss ja dann auch irgendwo, ich sage mal so, die muss ja gucken, dass sie irgendwo das Geld kriegt. Und da fragen die natürlich gleich, also beim ersten Gespräch hat man mich schon gefragt: „Und wie sieht es mit Verlängerung aus?“ Das war nach drei Tagen schon.
Ach!
Und da habe ich gesagt: „Ich muss hier erst mal ankommen.“ Und dann hat sie gesagt, ja, aber sie muss es innerhalb, weiß ich nicht, die Woche drauf, am Dienstag drauf, hat sie gesagt, sie muss es wissen wegen der Planung. Das ist natürlich jetzt halt, das kann man jetzt zweischneidig sehen. Einerseits kann der Patient natürlich sich innerhalb von einer Woche nicht direkt jetzt kurzfristig entscheiden oder sagen wie lange. Andererseits kann die Klinik aber auch nicht zu lange warten, weil die, das ist eine logistische Sache. Die brauchen das halt dann auch. Und dann war das ja noch kurz vor Weihnachten, wo sie nicht länger die Betten belegen. Geht es natürlich auch um das Geld. Wie in jedem Krankenhaus.
Das heißt, Sie wurden gefragt, ob Sie eine Verlängerung möchten?
Ja.
Und dann, wie kam, wie haben Sie Ihre Entscheidung gefällt? 
Ich habe dann zwei Tage überlegt und habe dann mit, und habe dann überlegt, was ich machen soll und dann. Weil am Anfang in der ersten Woche kam ich ja nicht so, da war ja alles noch fremd, da habe ich mich auch nicht so richtig wohl gefühlt. Also in dem Moment, wo ich gefragt worden bin, habe ich mich noch nicht so richtig wohl gefühlt in der Woche. Dann habe ich dann, dadurch dass ich dann gewusst habe, ich bin alleine zu Hause, dachte ich mir, das tut mir lieber gut, wenn ich noch eine Woche dranhänge. Denn jetzt kriege ich die Verlängerung. Wenn ich nicht am Stück Kur mache, weiß ich nicht, ob ich wieder Verlängerung kriege.
Ja.
Und in der ersten Kur ist die Chance, vielleicht Verlängerung zu kriegen, schon größer.
Ja.
Ja, gut, wenn der Arzt das nicht für notwendig gefunden hätte, hätte er ja mich auch nicht gefragt, aber das, ja, klar, ich könnte es ja auch ablehnen. Und das war auch mit der Grund, wo ich gesagt habe: Ok, wenn ich jetzt zu Hause alleine bin und mich allein durchwurschtele oder eben hier die Hilfe noch in Anspruch nehme, soweit es geht. Und mir kann hinterher sagen: Ok, ich habe zumindest das gemacht, was mir empfohlen worden ist.
Ja.
War das jetzt so die richtige Entscheidung.

Psychosomatische Reha; Onkologische Reha nach Brustkrebs

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