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Alexander Huetzing ist gereifter durch die Krankheit und macht Dinge, die ihm wichtig sind.

Und es gibt natürlich einige Dinge, die mich dann etwas- wo ich sagen kann: Man muss das Leben ändern, man muss dann ein bisschen etwas an sich arbeiten, man braucht regelmäßig Ausgleich, sportlichen,  körperlichen Ausgleich, man braucht einen psychischen Ausgleich. Das ist ganz wichtig, dass man auch Zeit für sich hat, Zeit für seine Dinge, die einem wichtig sind. (...)

Glauben Sie auch, dass Sie sich als Person verändert haben durch die Diagnose Krebs?

Ja, ja. Da bin ich mir sicher, natürlich kommt man nicht aus seiner Haut raus, natürlich macht man wieder seine alten Fehler, immer wieder Fehler. Aber ich bin mir sicher, dass ich durch diese Krankheit sehr viel gereifter bin, wenn man das überhaupt sagen darf, auch das Selbstverständnis kommt, finde ich, dass ich mich viel mehr traue, mit Autoritäten anzulegen. Auch mit hochrangigen Politikern, einfach so. Wie heißt jetzt der Typ? [Name eines Politikers]- habe ich mich letztens auch angelegt. Ja, das ist einfach klasse, weil man sich sagt: Was soll es, ich habe nichts zu verlieren, was soll es? Auch mit den Ärzten, dass man sich dann so auf Augenhöhe hinsetzt oder hinstellt, ist gut. Und die wollten es auch sehen, dass ich das Gefühl habe, ich bin eigentlich schon ein- also ich möchte gern ein mündiger Bürger sein, nicht nur informiert, sondern auch mündig, dass ich sagen kann: "Ich mache das, was mir wichtig ist.

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