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Für Josef Mayer ist sein Krebs nichts Besonderes und er möchte ihm keinen besonderen Stellenwert einräumen.

Und was denken Sie: Welche Ihrer persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten hat Ihnen geholfen, mit dieser Diagnose umzugehen?

Ich glaube, meine Einstellung. Ja, meine Einstellung hat mir mit Sicherheit geholfen. Wobei ich noch einmal erwähnen möchte: Für mich ist der Krebs nichts Besonderes gewesen. Er ist eine Art von Krankheit in der Vielfalt der Krankheiten, die den Menschen und sein Leben bedrohen und insofern möchte ich dem Krebs als solchen keinen besonderen Stellenwert einräumen. Von daher gab es auch nichts zu bedenken oder zu ändern oder was weiß ich zu tun.

Sie sagten ja vorhin, dass Sie sich also als Person auch nicht verändert haben.

Diese Frage kann ich natürlich nur subjektiv beantworten und ich sage: Aus meiner Sicht habe ich mich nicht verändert. Und wenn Sie dort etwas Objektives hören möchten, müssten Sie meine Kinder fragen, Sie müssten meine Frau fragen, Sie müssten meine Tanzpartnerin fragen oder wen auch immer. Aber ich glaube nicht, dass es dort zu irgendwelchen Änderungen kam, in Form von Zweifeln an der Gerechtigkeit dieser Welt oder dass ich mich plötzlich minderwertiger gefühlt hätte. Weder noch.

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