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Udo Schubert denkt positiv, macht viele Dinge, die ihm Spaß machen und hofft, dass er lange schmerzfrei bleibt.

Ja, weiterhin positiv denken. Ich habe viel um die Ohren gehabt, sage ich Ihnen, ich bin Ehrenvorsitzender der [Hilfsorganisation]-Ortsgruppe in [Großstadt], ich war Ehrenvorsitzender des Bezirks [Region in Deutschland] und ich war Ehrenmitglied im Landesverband [Hilfsorganisation].

Dann habe ich mehrere Vereine, dann bin ich [Jugendsporttrainer], also ich bin nicht groß zu Hause. Ich nehme das zur Kenntnis, aber ich lebe auch mein Leben weiter, was mir Spaß macht und habe daraufhin, ich brauche die Zeit nicht und der Kumpel im Körper, der rührt sich noch nicht, also lassen wir es erst einmal gut sein: Ich lebe mein Leben und du lebe mal dein Leben, ich will hoffen, dass du klein bleibst, solange es Spaß macht.
 
Und glauben Sie, dass Sie sich als Person verändert haben durch den Krebs?
 
Nein. Überhaupt nicht. Ich habe mich dadurch überhaupt nicht verändert. Ich habe ja mein Leben gehabt und das habe ich auch weiterhin, wie gesagt, zu Anfang war es natürlich erst einmal ein Schock, da war ich noch bei der [Hilfsorganisation], da bin ich nebenbei noch [Sporttrainer]  gewesen, da habe ich die Sachen alle weggeschmissen, weil ich da so einen Frust hatte, wie gesagt, was man am Anfang so denkt: Warum Du denn gerade? Da habe ich gedacht: Das brauchst du nicht mehr. Denn die Fakten waren: Noch fünf Jahre. Aber das war wirklich nur ganz kurze Zeit und dann habe ich das verdrängt, aber ich hebe es auch nicht raus.

Nein, ich bin auch so eine Natur, der welche mitreißen kann, der auf die Bühne geht und ein paar Sketche macht und eine gewisse Verantwortung übernimmt. Jetzt habe ich wieder in [Großstadt] Seniorenkino für 80 Leute organisiert, das mache ich immer zwei Mal im Jahr, also ich habe mich nicht zurückgezogen: Oh Gott, lieber Gott, was hast du mir angetan? Und ich darauf warte, dass ich da in die Kiste springe, dass die Schmerzen kommen, das nicht, sondern, das Leben, was ich immer hatte und das hat mir auch gefallen und die vielen Aktivitäten, wir haben alles weiter gemacht, weil ich auch keine Einschränkungen hatte.

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