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Gabriele Ohler glaubt, dass es schwer für ihre Eltern ist, sie leiden zu sehen.

Meine Eltern, auch mein Vati, die haben das natürlich auch für sich verarbeiten müssen. Und für mich war es insofern schwer, weil auf der einen Seite wollten sie helfen und haben auch geholfen. Auf der anderen Seite haben sie mich ja auch gesehen an den Tagen, wo es mir nicht so gut ging. Oder wo ich mich halt mit diesen vielen Fragen im Kopf auseinandergesetzt habe. Und ich glaube, das ist natürlich schon das größte Leid auch für Eltern, ihr eigenen Kinder mit so einer Erkrankung zu begleiten und andererseits aber auch die Kraft und Stärke haben zu müssen oder zu wollen, für sie da zu sein. Und den Spagat haben sie gut hinbekommen. Aber sie haben mich nie mit Glatze gesehen. Das wollte ich ihnen nicht antun. Also ich hatte immer ein Kopftuch auf, weil ich gesagt habe: Den Anblick- Und den haben auch bloß mein Mann und meine Tochter so bekommen. <br /><br />

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