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Seit dem Krebs schätzt Irmgard Hansen alles viel mehr, was ihr Spaß macht.

Ich mache nur das, was mir Spaß macht.

Und hat das sich irgendwie verändert seit dem Krebs?

Was?

Diese Einstellung dazu?

Ja, bedeutend. Man läuft mit ganz anderen Augen durch die Gegend, man freut sich über jedes Blümchen, man freut sich über jedes nette Wort, man freut sich über jede Freundlichkeit, man schätzt das alles viel mehr. Man schätzt alles, was einem Spaß macht. Ich bin eine unheimliche Genießerin, ich esse nicht viel, aber ich kann genießen oder schöne Stunden, wenn ich irgendwo sitze, wie jetzt dort auf dem Zwetschgenfest, dann lebe ich auf, dann vergesse ich alles drumherum, viele Menschen sind um mich herum.
Ich bin gerne da, wo Musik ist, wo es lustig ist, wo Witze erzählt werden und so. Gut, ich mag auch das Gegenteil, ich gehe gerne in ein klassisches Konzert, ich gehe gerne in eine Gemäldeausstellung und so. Ich mache eigentlich vieles, genau wie die Kulturwochen, die jetzt in [mittelgroße Stadt] waren, jeden Samstag war ein Konzert im Freien, es gab klassische Musik, irische Musik, Rock und Pop, da ich bin überall hingegangen, so etwas macht mir Spaß. Alleine schon die Leute um dich herum, dann hast du Gespräche und es war schönes Wetter, ein schöner Himmel und Sterne. Also ich bin eine richtige Genießerin.

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