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Miriam Sulz-Brecht nahm ihr Baby mit zu den Bestrahlungsterminen.

Das heißt Bestrahlung hatten Sie auch noch?  
 
                                     
Ja. Genau, das kam dann auch in dieser Anfangsphase dazu, als ich mich mit meinem Krebs auseinandergesetzt habe: Ja, Bestrahlung, sechs Wochen, jeden Tag. Ich konnte mir überhaupt gar nicht vorstellen, wie das funktionieren soll mit meinem Kind. Also sie war da ja dann ein gutes halbes Jahr alt. Ich habe auch gedacht: Mein Gott, jeden Tag einen Babysitter, das wird nicht gehen. Letztendlich lief es so, dass ich sie mitgenommen habe zur Bestrahlung, das ist ja immer nur ein sehr kurzer Moment. Und solange ich bestrahlt wurde, saß sie dann halt bei der netten Dame vorne am Empfang und ich wurde bestrahlt und dann bin ich wieder raus gegangen, habe mein Kind genommen, dann sind wir ins Taxi gestiegen und wurden wieder nach Hause gefahren. Es war halt lästig, weil man diesen Termin immer in den Tag einbauen musste, aber mir war es lieber, das wirklich am Vormittag oder mittags abzuhaken mit Kind, als spät abends. Also bestrahlt wird ja wirklich bis weit in den Abend hinein. Und ich wollte abends einfach meine Ruhe haben und dann nicht die Kleine meinem Mann aufdrücken, der dann müde von der Arbeit gekommen ist. Ja. Und so war meine Tochter sehr viel im Krankenhaus, ist sehr viel Taxi gefahren. 

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