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Petra Schuler erzählt, dass ihre Nachbarin mit ihr sprach, als müsse sie bald sterben.

In dem kleinen Wohnort, in dem ich lebte ging meine Krebsdiagnose ja auch rum wie ein Lauffeuer. Und einmal, da habe ich in meinem Vorgarten ein bisschen gepuzzelt und dann kam meine Nachbarin vorbei und fragte: "Hach Frau [Nachname der Interviewpartnerin], ist denn das wahr?" (…) Hach, das tut mir ja so leid. Hach." Also die sprach mit mir, als wenn ich schon den Sargdeckel auf dem Rücken hätte. Ja, das war das alte Denken: Die hat nun Krebs und die hat Brustkrebs und die wird nun bald gehen. Und das hat alles dazu beigetragen, dass meine Angst eigentlich immer noch verstärkt worden ist.

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