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Regina Ritter spürte etwas Hartes in ihrer Brust und nahm das zunächst gar nicht so ernst.

Ja, also, mit dem Krebs, meine Geschichte jetzt. Eigentlich habe ich mit dem Krebs ja nun schon länger zu tun durch meine Tätigkeit als [medizinischer Beruf]. Also es war 2008, da war ich 47 Jahre, da spürte ich plötzlich etwas Hartes in meiner Brust, in meiner rechten Brust. Ich war aber gerade umgezogen, ich hatte mich gerade getrennt und hatte fast alles alleine geschleppt, da habe ich gedacht, ich habe eine Bindegewebsverhärtung. Und habe das auch gar nicht so ernst genommen. Außerdem tat es mir weh und beim Tumor ist es ja eigentlich so, dass man die Schmerzen gar nicht unbedingt spürt. <br />Und das Teil war riesengroß. Es war nicht so, dass es klein war, wo ich es getastet habe, sondern wirklich wie ein Stein in meiner rechten Brust. Und das war im April und dann irgendwann hatte ich das Gefühl: Es ist weg. Es war kein Schmerz mehr, ich konnte es nicht mehr tasten und dann, einen Monat später, war es plötzlich wieder da und es schmerzte wieder. <br />Und dann habe ich gedacht: Mensch, das musst Du ja doch einmal abklären lassen. Und das war der [Tag] Mai 2008, habe ich mir morgens einen Termin bei der Gynäkologin geholt und konnte nachmittags gleich kommen. Und dann habe ich ihr das auch so erzählt und dass ich annehme, es ist eine Bindegewebsverhärtung. Und dann tastete sie und sagte: "Ja, es fühlt sich wirklich so an. Aber ich mache zum Schutz einfach noch einmal einen Ultraschall." Und dann machte sie diesen Ultraschall und sagte nur: "Oh, scheiße."

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