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Als Sabine Buck merkte, dass ihr Arm dicker wird, ließ sie sich Lymphdrainagen verschreiben.

Also ich habe so eine leichte Thoraxwandstauung dadurch, dass die Wächterlymphknoten rausgenommen worden sind. Da ist da natürlich dann auch ein Schnitt. Und am Anfang habe ich das gar nicht so gemerkt, hatte dann aber über die Selbsthilfegruppe Kontakt zu einer Lymphtherapeutin. Diese Therapeutin kommt auch immer wieder einmal in die Gruppe. Und ich habe dann gedacht: Also mein T-Shirt, das ist irgendwie auf einmal dann doch ein bisschen stramm oder enger oder was weiß ich. Und dann habe ich gesagt: Okay, jetzt gehe ich halt mal zu ihr und lasse das mal angucken von einer Fachfrau. Und da sagt sie: "Ja, da ist schon ein bisschen etwas." <br />Und ich habe dann von der Gynäkologin auch Lymphdrainage verschrieben bekommen, das war kein Thema. Und seitdem gehe ich eigentlich regelmäßig jede Woche einmal hin. Und ich merke, wenn ich jetzt einmal, was weiß ich, circa drei Wochen aussetze, weil ich im Urlaub bin oder die Therapeutin krank ist oder was auch immer, das ist dann durchaus schon ein Unterschied bis zu einem Zentimeter oder mehr. Also ich muss da schon irgendwie so ein bisschen was machen. <br />Also ich muss jetzt nichts mit Entstauen und so etwas, was man alles bei der Lymphdrainage sonst da noch alles machen kann, wenn jemand richtig schwer ein Lymphödem hat, das brauchte ich, Gott sei Dank, bisher alles nicht, aber so ein bisschen Drainage ist da schon nicht verkehrt. Ja, man glaubt nicht, was ein so ein- der Schnitt ist, was weiß ich, vielleicht so lang, aber was da dann doch irgendwie alles durchtrennt worden ist und bis das dann da wieder sich neue Wege gesucht hat, das dauert halt. Und solange es noch bezahlt wird - hoffen wir, dass es noch lange so geht - werde ich das natürlich dann in Anspruch nehmen.

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