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Sonja Zeiss-Wengler fühlte sich einige Wochen unwohl und suchte ihre Frauenärztin auf.

Die Diagnose Brustkrebs hat mich im Oktober [Jahr] ereilt. Es war zu einem Zeitpunkt, wo mein Sohn gerade in den Kindergarten kam. Also er war im September in den Kindergarten gekommen, also noch recht neu im Kindergarten. Ich war seit einem dreiviertel Jahr wieder beruflich eingestiegen, hatte gerade ein erstes Wochenende einer größeren Fortbildung wieder hinter mir. Und es war aber auch eine Zeit, wo ich schon seit einigen Wochen gemerkt hatte, dass es mir nicht gut geht, dass irgendetwas in mir ist, was mich aggressiv macht, was mich unzufrieden macht, dass ich müde bin, dass ich eigentlich überhaupt nicht im Reinen mit mir bin. <br />Und ich hatte schon immer mit sehr, sehr festem Drüsengewebe im Menstruationszyklus zu tun, hatte auch schon einmal eine Operation wegen einem Milchgangsadenom, also ein Endkanaladenom, auf jeden Fall einen gutartigen Tumor. Und ich hatte während der Stillzeit auch immer wieder Stauungen, also sehr festes Gewebe. Und da war auch so eine Verhärtung geblieben, die wir immer wieder unter Kontrolle hatten. Darum war ich eigentlich recht regelmäßig bei meiner Frauenärztin und hatte einfach auch wieder so eine sehr harte Brust. Und habe irgendwie gedacht: Ich muss jetzt einmal wieder zur Frauenärztin. Und sie hat sich das angeschaut und hat gesagt: "Ich kann eigentlich nicht wirklich etwas tasten, aber irgendetwas ist anders als sonst. Ich möchte gerne, dass Sie eine Mammographie machen lassen."

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