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Ulrike Blessinger weiß, dass man als Krebspatientin Entscheidungsmöglichkeiten hat.

Und ich wusste, man kann sich dieser Krankheit stellen und es gibt ja ganz viele Möglichkeiten. Also, es war nicht gleichbedeutend mit diesem: Jetzt hast Du Krebs und jetzt gibt es nur noch die Einbahnstraße und am Ende steht der Tod, sondern ich wusste: Das ist unter Umständen eine sehr, sehr lange Straße oder es geht vielleicht auch gut aus, in dem Sinne, dass man durchaus auch noch ein Leben bewusst vor sich hat. Es war sicherlich sehr hilfreich in der Situation, dann auch weiterhin für mich alleine diese Entscheidungen zu treffen: Welche Therapiewege gehe ich? Für was entscheide ich mich? Denn das wusste ich auch: dass man als Krebspatientin eine Entscheidungsmöglichkeit hat, die mir auch sehr wichtig war, von Anfang an. Und ich habe auch immer gezielt Fragen gestellt: Welche Möglichkeiten gibt es? Welche Alternativen habe ich? Wie kann man das von der anderen Seite her einmal andenken? Also es war jetzt nicht: Diagnose und das ist der Weg und den habe ich zu gehen, sondern, dass es auch ein sehr vielfältiger Fahrplan sein kann. Das war auf jeden Fall tröstlich. <br />

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