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Waltraud Amann fühlte sich gut beraten im Sanitätshaus.

Und ich hatte damals auch eine Beraterin in so einem Sanitätsgeschäft, die war auch richtig nett und auch erfahren und die hat mir dann auch Empfehlungen ausgesprochen. Also die war richtig gut. Da hatte ich auch wieder Glück, dass ich in ein Sanitätsgeschäft kam, wo die Fachfrau da war, die sich eben auskannte und die hat mir dann auch nicht diese fertigen BHs verkauft, sondern ganz normale, in die sie Taschen genäht hat. Die hat dann extra geschaut: Was hat sie alles da, was käme für mich infrage? Und dadurch hatte ich auch nicht so das Gefühl, ich muss jetzt einen Panzer tragen. Also das war richtig, richtig gut. Fand ich richtig schade, als die dann nicht mehr da war.      

Die hat selbst genäht?

Ja, die hat BHs genommen, so normale BHs von [Marke] oder [Marke] oder so und hat da Taschen reingenäht. Also so praktisch Stoff rein, sodass man die Epithese da so rein tun kann. So wie die fertigen BHs ja auch sind, die man von [Marke] oder so kauft. Und das war eigentlich schön, weil ich dann nicht so das Gefühl hatte: Ich habe jetzt da so einen Krankheits-BH, sondern einen ganz normalen, wie andere Frauen ihn auch tragen. Denn die sehen ja auch eindeutig besser aus, also trotzdem, heute ist es nicht mehr so schlimm, aber vor 15 Jahren war das noch so, da sahen die noch ein bisschen wie ein Panzer- breite Träger und so glatt und so ein bisschen wie ein Panzer aus. Und die waren ja nun überhaupt nicht so schön. Heute gibt es ja da auch schönere, muss ich sagen. Das hat sich ja auch weiterentwickelt.

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