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Eda Kreutzer erinnert sich, dass man zu Beginn ihrer Erkrankung kaum etwas wusste, ihr aber heute im Zeitalter des Internets keiner mehr etwas Neues erzählen kann.

Gut, okay, naja, damals das Thema Morbus Crohn: Man kannte es nicht oder man wusste einfach zu wenig. Wir wussten es einfach nicht. Gut, wir haben in der Ernährung ein bisschen was getan, weil wenn er das schon sagt und mein Arzt, der lügt einen ja nicht an. Aber im Prinzip konnten wir ja gar nichts machen, weil mit der Diagnose: Ja schön, was ist das? In alten Büchern steht vielleicht was drin, aber das ist einfach alles überholt und von dem her waren wir da ganz alleine gestanden. Man liest viel mehr drüber, man hört viel mehr drüber und man hat akzeptiert, dass ich es wirklich bis zum Ende haben werde. Ja, dadurch, dass man damals ja nicht wusste, was es ist, woher es kommt, was man tun kann, ist man natürlich- das Zeitalter des Internets und auch was es für Infomaterialien gibt. Das hat man einfach durchgelesen. Man hat so langsam realisiert, was es ist. Ich meine, man weiß ja noch nicht wirklich, woher es kommt. Es gibt zwar so ein paar, ja Richtlinien, wo man sagt, es könnte das sein oder so. Aber so ganz weiß man das ja noch nicht. Und im Laufe der Jahre, jetzt sind es fast elf, glaube ich nicht, dass mir noch jemand etwas Neues erzählen kann. Zum jetzigen Zeitpunkt.

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