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Amalia Spatz wünschte sich auch schon mal zu sterben, kam aus dem Tief aber wieder raus.

Was war so im letzten Jahr mit diesem Krebs- gab es da mal so einen schlimmsten Moment? Mal so einen Tiefpunkt?
Ja, den hat es dieses Jahr gegeben. Wo ich dann vor dem Bild meines Mannes gesessen habe und gesagt habe: „Hol mich doch endlich. Ich kann nicht mehr. Ich bin alleine und was soll ich denn machen?“ Und ich möchte behaupten, dass da so ungefähr von dem Bild kam: „Quatsch doch nicht. Du schaffst das doch. Du schaffst das.“ Und ich bin wirklich aus dem Tief wieder rausgekommen.
Wie kam es denn zu diesem Tief?
Da war ich drei oder vier Tage ganz alleine. Meine zwei waren in [Stadt] zur Kur, zur Rehakur. Und meine andere Freundin, die hatte selber genug Sorgen. Und konnte dadurch nicht kommen. Klar, ich hätte meinen Sohn anrufen können. Aber dort habe ich gedacht: nein, den jungen Leuten willst du deinen Pessimismus nicht unbedingt zeigen. Aber dort war das einmal. Und dann habe ich gedacht: so was Blödes. Den nächsten Tag habe ich dann gesagt: „Hat sie wieder mal Scheiße gebaut, deine Alte.“ Und da, da ging das weiter.

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