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Anna Rusch erklärt, wie ihre Versorgung funktioniert.

Und dann kam diese Stomatherapeutin. Und die sagte immer zu mir: „Sie werden sehen, irgendwann geht das bei Ihnen in Fleisch und Blut über. Und dann ist das, was Sie jetzt empfinden, ist Nebensache. Das- es gehört dann zu Ihnen. Manche geben diesem Stoma sogar einen Namen.“ Habe ich gesagt: „Das wird mir nicht passieren.“ Also ich bin- ich weiß es nicht.<br />Jedenfalls mit der Zeit dann habe ich mich getraut, hinzugucken. Und als ich dann entlassen wurde, dann hatte ich Angst, wie mache ich das zuhause alleine. Da kam diese Stomatherapeutin und dann ging das auch langsam, dass ich so halb hingeguckt habe. Und dann habe ich das natürlich auch- es gibt ja verschiedene Möglichkeiten.<br />Eins, was- eine Platte nur oder eine Doppelplatte. Praktisch was hier immer bleibt und Sie nehmen diesen Sack mit diesem anderen Teil ab, nehmen den neuen Sack- und kommt wieder auf diese Platte drauf. Das war am Anfang so und dann- das hat natürlich auch wesentlich mehr aufgetragen.<br />Und als der- dieses Stoma dann so ein bisschen abgeheilt war und normal war, dann habe ich aber versucht, diese Platte zu nehmen, die Sie praktisch mit Spray lösen. Und dann wird das weggenommen. Und es kommt dieses ganze Teil wieder neu drauf. Aber das ist ziemlich flach und Sie haben nicht auf der Haut so eine etwas runde, feste Platte. Ja, das ist sehr unangenehm, sehr hart. Und, ja, Sie fühlen sich eben nicht wohl.<br />Das geht jetzt ganz einfach. Und dieses Stoma ist ja je nachdem klein oder größer. Und die Platte kommt drauf, der Stuhlgang ist drin, Sie nehmen das wieder ab und die neue Platte kommt drauf. Und es ist eigentlich ganz flach.

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