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Anna Rusch behilft sich mit einem Tankini, bei dem man das Stoma nicht sieht.

Wie geht es Ihnen mit dem Stoma und der Ästhetik?
Ja, das ist ein großes Problem. Ich versuche mich so zu pflegen, wie ich mich immer gepflegt habe. Und ich habe auch entsprechend die Wäsche. So dass ich praktisch außer diesem-. Ich bin ja von hier bis hier aufgeschnitten. Dass ich das nicht so wahrnehme.
Aber ansonsten fühle ich mich nach wie vor ästhetisch. Also ich fühle mich nicht jetzt so behindert. Es ist hier eine andere Situation, aber ansonsten hat sich meine Figur nicht groß verschlechtert, möchte ich mal so sagen.
Aber es ist natürlich schon ein Eingriff. Also ich meine, ich bin bisher immer im Bikini zum Strand gegangen und geschwommen. Ich habe das natürlich immer gewechselt, weil ich nie mit nassen Sachen lange sein konnte.
Aber jetzt habe ich mir halt modisch Tankini, so dass Sie oben frei sind. Weil Sie müssen ja immer wieder da dran kommen können. Und Sie müssen ja, wenn Sie jetzt einen Bikini haben, das geht nicht. Weil da sieht man ja. Selbst wenn Sie eine kleine Platte nur haben. Man sieht es, je nachdem, wo der Schnitt ist, wo das ist. Wenn es weiter oben ist, kann man das ja sowieso zurückverlegen. Wenn es weiter unten ist, geht es nicht mehr.
Aber es ist halt so, durch diesen Tankini können Sie das Höschen flexibel immer wieder wechseln. Und Sie sind auch schneller, können Sie zur Toilette. Und das ist die Alternative.
Sie können auch im Badeanzug. Also das habe ich mir auch schon überlegt. Also die und auch im Bikini dann, wenn Sie vielleicht in der Sonne sind. Da kann man ja mit Tüchern drapieren. Also das geht alles. Wenn man ein bisschen geschickt ist und wenn man sich ein paar Gedanken macht.

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