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Clara Ott findet, dass ihr Leben durch die vielen Kontakte reicher geworden ist.

Haben Sie den Eindruck, dass Ihr Leben sich durch den Krebs verändert hat?
Nein, das ist reicher geworden. Es ist echt. Es ist reicher geworden durch diesen ganzen Kreis, den ich dort kennengelernt habe. Was wir alles so unternehmen. Also ich habe praktisch drei Freundeskreise: Meine alten Freunde, mit denen ich zusammen gearbeitet habe. Da habe ich immer gedacht nach der Wende: Sie brauchen ja nicht mehr nett mit dir jetzt zu sein. Nein, aber wir sind immer noch zusammen.
Und dann durch die Wohngenossenschaft. Die hat auch hier so, den Rentenkaffee gibt es da. Das ist auch immer nett. Jede Woche Dienstag treffen wir uns dann. Da gibt es Kaffee und Kuchen dort. Und da quatschen wir dann.
Oder unternehmen auch mal. Die eine, die hat dann immer irgendwas organisiert. Da sind wir mal auf die [Festung]. Mal eine kleine Wanderung gemacht und so.
Also, und dann mit meinem dritten Kreis hier mit bei der Ilco. Also ich würde sagen so. Wenn die anderen immer sagen: "Um Gottes Willen. Wenn man Rentner ist, was macht man dann?" Die Probleme habe ich nicht. Ich denke immer: Gott sei Dank, morgen bist du mal zu Hause.
Ja.
Nein, mein Leben ist reicher dadurch geworden. Also ich meine, wo ich voll arbeiten ging. Da hat man ja gar keine Lust. Da ist man ja auch abends breit.

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