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Dieter Loewe wollte zunächst keine psychologische Unterstützung, erlebte sie jedoch als sehr hilfreich.

In der Phase nach der zweiten OP, wo es mir ein bisschen besser ging. Dann hat ein, ich glaube, das war also nicht der, über den ich da nicht zufrieden war, der Arzt. Sondern der andere hat gesagt, ob ich einen Psychologen brauche? Habe ich gesagt: „Ich brauche keinen Psychologen.“ Und dann hat er gesagt: „Ach, ich schicke Ihnen mal einen Psychologen.“ <br />Dann kam einer. Der hat sich erst entschuldigt, die wären überlastet. Der kommt von [Stadt] und so. Aber jedenfalls, der hat dann ein gutes Gespräch mit mir geführt. Und der hat dann zu mir gesagt, ob ich mit meiner Frau darüber geredet habe. Habe ich gedacht: Ja klar weiß sie das. Und dann hat er gesagt, ob ich den Punkt mal speziell angesprochen habe, was sie darüber denkt und so. Habe ich gedacht: „Nein, so nicht. Aber sie weiß halt, dass ich krank bin.“ <br />Naja, und meine Frau kam dann fast täglich zu mir. Und dann habe ich dann, wo sie dann gekommen ist, habe ich das wirklich gesagt: „Du, was denkst denn Du über die ganze Situation?“ Und ich muss sagen, da bin ich dem Psychologen heute noch dankbar, dass der den Punkt mal so zu mir gesagt hat. Und dass ich das mit der Frau mal so geklärt habe. Das war also guter Ratschlag. Der mir auch emotional viel Kraft, auch der Frau, gekostet hat. Aber dann war es mal ausgesprochen.

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