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Gerd Osten fand das Arbeiten mit Ileostoma mühsam und entschied sich für Altersteilzeit.

Na ja, aber bis zum Ende der Chemotherapie jedenfalls war ich immer wieder krankgeschrieben. Und das muss dann also ein starkes halbes Jahr gewesen sein, bis ich dann wieder zur Arbeit gegangen bin. Und die Kollegen dort, die haben mich ja dann wirklich auch sehr geschont und mich so behandelt, dass ich gut damit umgehen konnte. Und dann hatte ich noch diese technischen Hilfen, dass ich eben dieses Arztzimmer hatte mit Toilette und Dusche. <br />Und so ging das dann. Aber es war trotzdem halt im Ganzen mühsam. Und ich habe dann für Altersteilzeit optiert. Das konnte ich, obwohl ich Beamter war, weil ich als schwerbehindert eingestuft war mit dieser Insuffizienz. Also als Stomaträger. Und habe dann so auf Endalter 63 hin diese Altersteilzeit gemacht. <br />Und das war wirklich eine gute Entscheidung. Und ich habe mich,das weiß ich also auch noch so genau, wie ich mich dann durch die Winter geschleppt habe. Die Winter waren immer am schlimmsten. Ja, morgens bei Dunkelheit in die Klinik rein, abends bei Dunkelheit raus. Und als es dann so weit war, dass ich die Rückverlagerung hatte und morgens immer gespült habe, dann bin ich kurz nach fünf aufgestanden, um mich vorzubereiten und die Spülung zu, also zu frühstücken, dann zu spülen. Und dann das alles so, dass ich rechtzeitig in der Klinik war. Um viertel nach sieben war die Frühbesprechung.

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