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Gunther Kraft entschied sich für eine Chemo in Tablettenform.

Und der hat gesagt: „Also gut, es gibt noch die Möglichkeit über Tabletten.“ Chemo-Tabletten. Er wollte das nicht allein entscheiden und hat mir dann den Termin gemacht in [Stadt] in der Klinik. Ich sollte mir dann eine Zweitmeinung einholen. <br />Und da war dann auch eine ganz kompetente Ärztin. Die hat mit mir das durchgesprochen. Und es ist unter dem Strich herausgekommen, dass der Unterschied zwischen Tabletten und dieser normalen Infusions-Chemo der ist, dass die Effektivität mit der Infusion größer wäre. Aber circa zwischen zehn und fünfzehn Prozent. <br />Und da habe ich gesagt, also das Risiko nehme ich auf mich, und habe mich dann für die Tabletten-Chemo entschieden. Und was halt Voraussetzung war, dass man die wirklich sehr konsequent auch einhält von der-. Ich musste dann zwölf Tabletten pro Tag einnehmen. <br />Und habe dann eine magenschonende noch dazu genommen, weil die Belastung war so groß. Und das ging praktisch immer im Zyklus vierzehn Tage, eine Woche frei und dann wieder vierzehn Tage. Und das waren dann zwölf Zyklen, sollten wir gehen. Also das wäre auch über ein halbes Jahr gegangen. <br />Und die habe ich auch relativ gut vertragen. Also es waren wenig Nebenwirkungen von denen, die man gekannt hat. Die meisten Patienten haben ja dann geklagt darüber, dass Haare ausgegangen sind und also größere Darm- also Magenbeschwerden und so. <br />Und schlecht, das war mir eigentlich immer nur am Ende von den vierzehn Tagen, wo es mir schlechter ging dann.

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