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Johanna Vogel konnte alles mit ihrer Psychologin besprechen und empfand das als große Stütze.

Sie haben jetzt von der Psychotherapeutin gesprochen. Können Sie sich denn noch erinnern, was Ihnen da geholfen hat?
Also tatsächlich die Gespräche mit der Psychotherapeutin. Also das war für mich eine sehr, sehr große Stütze in der Zeit. Also auch wenn das dann immer so diesen Beigeschmack hat: „Oh, die muss zu einer Psychotherapie“ und so weiter.
Aber für mich damals war es eigentlich die einzige Entscheidung, die getroffen werden konnte, dass es mir dann auch wieder gut ging. Abgesehen von der OP natürlich, die einen großen Anteil dran hatte.  
Aber die Gespräche und auch, dass ich mit der Therapeutin sehr gut zurechtgekommen bin. Was natürlich sehr wichtig war. Ich hatte dann vor der Rückverlegung schon Gespräche mit ihr, aber dann natürlich auch danach noch. Und das ging tatsächlich. Also ich hatte dann aber nicht nur dieses Thema. In so einer Therapie kommt dann natürlich einiges irgendwie zur Sprache.
Und es war dann tatsächlich über eine längere Zeit, dass ich regelmäßig zu ihr ging. Zwar nicht mehr wöchentlich oder alle zwei Wochen wie am Anfang, wo es wirklich Akutfall war. Aber es war doch so, dass ich noch immer wusste: Okay, wenn irgendetwas ist oder wenn ich mit irgendetwas in Bezug auf die Krankheit nicht klar komme, kann ich mich an sie wenden.
Und ich wusste, ich kann ihr alles erzählen, weil sie unterliegt der Schweigepflicht. Daher wusste ich: Okay. Und das war für mich damals eine sehr, sehr große Hilfe auch: Zu wissen, da ist jemand, der ist neutral. Und er kann es nicht weitergeben.

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