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Für Johanna Vogel war die OP belastend, aber sie war froh, dass kein großer Bauchschnitt gemacht wurde.

Das einzig Positive, oder das Positive an der OP war, dass mir gesagt wurde, ok, es wird nicht mit einem großen Bauchschnitt operiert, wie bei meinem Bruder damals, sondern laparoskopisch. Also mit fünf kleinen Schnitten, die man Nachher fast nicht mehr sieht. Und das war für mich dann schon etwas Positives, weil ich dann halt als Mädel wieder daran gedacht habe: ok, Bikini, wenn ich da jetzt so einen riesen Bauchschnitt habe, wie sieht das nachher aus. Von dem her, da war ich dann erst einmal eigentlich positiver Dinge, weil ich ja gar nicht wusste großartig, was kommt da auf mich genau zu. Mir wurde zwar das Stoma erklärt oder wurde mir gezeigt, aber ich meine, als 14-jährige kann man sich da nicht groß etwas darunter vorstellen. Und dann wurde ich operiert. Die OP ist soweit ganz gut verlaufen. Ja, dann kam das Stoma. Und ich war die ersten zwei, drei Tage nach der OP vom Schmerzmittel eigentlich noch so weg, dass ich überhaupt nichts mitbekommen habe. Und dann so am dritten, vierten Tag, so langsam habe ich es halt mitbekommen, was eigentlich jetzt genau passiert ist. Habe dann auch, als ich das erste Mal das Stoma gesehen habe, bin ich total erschrocken, weil ich damit nicht gerechnet hatte. Und hatte dann auch ziemliche Probleme damit.

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