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Am Anfang erlebte Jutta Groß Rückschläge.

Also wirklich, ich habe Angst davor gehabt, das jetzt anzufassen oder irgendwie zu berühren. Ich meine, ich kann auch meine Narben nicht anfassen. Also da habe ich schon Probleme. Und, ja, wie das dann ausgesehen hat und entzündet und dick. 
Auch so der Gedanke: Du musst jetzt immer was mitnehmen. Du musst ja immer jetzt Beutel dabei haben. Du bist ja nicht mehr frei. Du bist nicht mehr unabhängig. Du bist jetzt, irgendwo hast du dein- was du immer mitnehmen musst.
Und wie ging das dann weiter?
Ja, man wurde immer drauf vorbereitet: Es passiert irgendwann.  Irgendwann läuft mal was aus. Das ist einfach so, weil man da die Routine noch nicht hat. Und ja, lief auch was aus.
In der [Klinik], als ich da zum Kaffee in der Caféteria gesessen bin. Auf einmal. Es war dann jedes Mal wieder ein Rückschlag. Man versucht damit klar zu kommen. Und es läuft ja dann auch. Es geht ja vorwärts. Man macht ja Fortschritte.
Nur wenn dann wieder irgendwas passiert, wie dass eine Platte nicht richtig sitzt oder der Beutel nicht richtig dran ist oder wie auch immer, dass irgendein Malheur passiert. Dann wirft mich das gerade wieder oder hat es mich dann gerade wieder an den Anfang zurück geworfen.
Ja, dass ich mir gedacht habe: Jetzt bist du schon wieder soweit gewesen, vom Kopf her. Und dann bist du wieder am Anfang.

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