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Klaus Wippich kam anfangs öfters an seine Grenzen.

Und dann bin ich langsam wieder beruflich eingestiegen. Also das war dann ein Riesenglück, dass die mir die Stelle freigehalten haben. Ein Kollege hat die betreut, aber immer mit dem Bewusstsein, wenn der kommt, macht der weiter. Und das war natürlich ein Vetrauensbeweis, der, also ich würde sagen, gut, dass mit der Partnerin war wichtiger. Aber das kommt gleich danach. Das Gefühl zu haben, du wirst gebraucht. Die trauen dir das zu, dass du da wieder weiter machst. <br />Und das habe ich dann auch gemacht. Also nicht volle Pulle gleich. Das ging auch nicht, konditionsmäßig bin ich dann oft an die Grenze gekommen. Aber ich hatte das Glück, dass ich in der Nähe dann eine Wohnung hatte vom Büro. Und dann kommt konnte ich da hingehen, wenn es ging. Da bin ich auch Samstag, Sonntag hingegangen. Das war gleichzeitig ein Signal an meinen Arbeitgeber, dass ich das wirklich auch ernst nehme und will. Aber gleichzeitig haben die immer auch mitgekriegt, dass ich Sachen absagen musste. Das ist auch passiert. Wo ich plötzlich am Morgen mich fertig machen wollte und plötzlich gemerkt habe, das geht gar nicht. <br />So schwach oder so indisponiert. Also, dass man einfach nicht in der Lage war, was anzupacken, sondern einfach das Gefühl hatte, du musst jetzt einfach ins Bett oder auf die Couch liegen und sonst gar nichts. Und trotzdem ging das, also immer besser mit der- so dass ich dann schlussendlich nach einem Jahr wieder beruflich gearbeitet habe.

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