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Lisa Roth erläutert, dass, wenn sich eine Türe schließt, sich ein neues Fenster öffnet.

Sie haben jetzt schon ganz viel gesagt und da sind mit Sicherheit ganz viele Botschaften schon drin.
Ich tue mich da immer so sehr schwer damit, weil das, was ich so selber empfunden habe oder selber für mich da so rausgezogen habe- man kann es ja einfach nicht verallgemeinern. Was ich ganz oft, eben so auch in meinen Gruppenstunden oder wenn ich in den Rehakliniken so neu Betroffene besuche, einfach versuche zu vermitteln, das ist, dass diese Krankheit nicht das Ende bedeutet. Sondern das kann auch ein völliger Neuanfang bedeuten.
Und diese Diagnose, so schlimm sie auch sein mag, einem auch ganz, ganz neue Wege öffnet. Und ich habe damals so in der Anschlussheilbehandlung auch so eine Gruppensitzung mal mitgemacht, auch mit einem Psychologen. Und der erste Satz, das war so Thema so unseres Gesprächs, das war: Wenn sich eine Tür öffnet- es ist ein Gesetz des Lebens, dass wenn sich eine Tür öffnet- eine Tür schließt, sich immer auch ein neues Fenster öffnet. Die Tragik des Lebens besteht aber darin, dass man dieses geöffnete Fenster ganz selten sieht.
Und da ist ganz viel Wahres dran, dass man halt immer irgendwo so dieses Schlimme der Diagnose Krebs sieht, was ganz bestimmt auch absolut tragisch und unheimlich einschneidend auch ist. Aber das muss nicht das Ende sein. Sondern das kann auch irgendwie was ganz Neues bewirken oder auch eine ganz andere Denkweise auch hervorrufen oder eine ganz andere auch vielleicht Lebensintensität beinhalten. Was auch immer. Das hört sich jetzt so sehr esoterisch an und alles. Aber das sollte es eigentlich nicht sein, weil ich davon auch wirklich überzeugt bin.

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