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Matthias Mitternich denkt, dass sein Krebs genetisch, psychisch und ernährungsbedingt entstanden ist.

Haben Sie für sich selber eine Idee, wo dieser Krebs herkommt?
Nein, habe ich nicht. Ich mache mir, letzten Endes macht sich vielleicht jeder, auch Selbstvorwürfe, dass man nicht, und ja, das kommt automatisch, nicht so optimal gelebt hat, wie man es hätte können. 
Das ist immer so, das ist ganz klar. Aber das ist auch Schnee von gestern. Daran kann ich eh nichts mehr ändern. Wichtig ist, dass ich meine Einstellung und mein Leben danach geändert habe. Das ist das Positive dran.
Warum ich den Krebs gehabt habe, das ist sicherlich psychisch bedingt, ernährungsbedingt, auch von den Genen her, von der Verwandtschaft her.
Und da meine Mutter ja genau dort auch hatte, ist das- das kann mir überhaupt keiner erzählen und wird mir auch gar keiner erklären können, warum das so ist.
Es ist so. Und da habe ich auch gar keine Zeit verschwendet daran. Das bringt mir nichts. Insofern, ja, Punkt.
Ist das so eine Frage, die Sie eigentlich für sich ganz gut wegschieben konnten?
Geht nicht. Warum und wieso und weswegen. Es gibt viele Gründe. Psychisch war ich auch belastet, gar keine Frage. Durch eine Partnerschaft und durch die, ja, durch vieles. Und auch von der Kindheit her. Da kommt die ganze Geschichte, die ich vorher erlebt habe auch dazu. Das entwickelt sich da.
Und ernährungsmäßig war ich auch nicht so der ausgewählte Typ mit den Nahrungsmitteln. Wer ist das heute auch schon? Ja, es ist so.
Und die Vorwürfe muss ich mir dann schon machen. Aber wie gesagt, das sind keine Vorwürfe in dem Sinne, dass ich jetzt den Kopf in den Sand stecke, sondern Erkenntnis gewonnen. Es musste halt so ein Fall eintreten, damit man etwas ändert. Und das finde ich wichtig.

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