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Paul Reinauer kam wieder auf die Beine und war froh, dass er auch in Ruhe gelassen wurde.

Was hat Ihnen denn damals die Reha gebracht? Sie sagten, Sie hatten eine Anschlussheilbehandlung, was hat die Ihnen gebracht? Was ist da gemacht worden?
Also man ist in der Regel, wenn man aus dem Krankenhaus kommt, dann sehr geschwächt. Und das ist damals gut gelaufen. Also erst mal war ich gar nicht mal so sehr schwer geschwächt, weil ich so furchtbar lange nicht drin gelegen habe. Und ich habe es dann zwar eine Woche verlängert, vier Wochen anstatt die angepeilten drei. Aber war prima. War prima, ich bin da ziemlich schnell zu Kräften gekommen. Also ich war ganz schnell wieder der Alte und habe dann also auch dann eine ganz prima Frau kennengelernt, eine Norddeutsche, mit der ich dann gemeinsame Spaziergänge gemacht habe und eigentlich gute Gespräche gehabt habe. War top, war einfach eine Erholung. Also das war damals an der [Meer] hier in [Stadt] und pure Onkologie, also nur Krebs im Grunde genommen. Aber alle, nicht nur Darmkrebs, Brustkrebs, also alles.
Und also die meisten natürlich aufgrund gerader überstandener Operation und überhaupt, wie die Krankheit auf einen wirkt, also sehr introvertiert im Grunde genommen. Und oft dann eben nicht so offen für die Gespräche oder dergleichen. Das hat mir gut getan. Das war sehr, sehr angenehm, muss ich sagen. Und körperlich ist man auch dann sehr, sehr gut wieder hochgekommen.
Was ist denn da gemacht worden? Was hatten Sie so an Therapien?
Also eine Lymphdrainage hatte ich gar nicht. Alles so mit Heusack und so kleine Sachen im Grunde genommen. Mal auch eine Massage. Aber es war dann okay. Und eigentlich hat man die Leute ganz schnell ziemlich in Ruhe gelassen, muss ich sagen. Das war so das, das war schon gut. Also mir war es angenehmer.

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