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Sylvia Herrmanns Arzt betonte, dass sie von nun an ihre Colitis los sei.

Ich habe nun einmal wirklich diesen so- kann man sagen, sozialen Wohnungsbau im Körper gehabt, das ist- mein Darm war durch die jahrelange Colitis, durch die, im Grunde genommen jahrzehntelangen Durchfall, hatte der Operateur nachher noch gesagt: „Das war nichts anderes mehr als eine Art Fahrradschlauch.“ Ein normaler Darm ist so und meiner glatt weg. Und da ist es dann eben so gewesen in der Besprechung des Ergebnisses, der Doktor sagte bloß: „Sie haben Krebs, das braucht man nicht diskutieren. Da kann man auch nichts diskutieren. Das kann man nicht beschönigen. Wir haben jetzt eine Option. Aufgrund der Vorerkrankung können wir Ihnen nur den Dickdarm entnehmen. Wir legen Ihnen einen Stoma." Und dann sagte er noch da in dem Gespräch: „Das klingt jetzt vielleicht im ersten Moment ganz schlimm. Aber Sie müssen überlegen, in dem Moment, wo wir Ihnen den Dickdarm entnehmen sind Sie gesund. Dann sind Sie Ihre Colitis los. Eine eigentlich unheilbare Krankheit, aber Sie sind die dann im Prinzip los. Sie können beschwerdefrei damit leben.“ Er hatte dann das- er hatte dann noch gesagt, man kann mit dem Stoma alles machen und, gut, ich hatte dann- ich habe dann gefragt: „Ja, Krebs? Was heißt das jetzt für mich? Muss ich in die Chemotherapie? Muss ich Bestrahlung?“ Alles das, was man so hört. Sagt er: „Wissen wir nicht. Wir müssen ganz einfach reingucken. Wir müssen noch ein paar Tests machen. Und ob es gestreut hat, das kann man wirklich erst nach der OP sagen, nach den Untersuchungen sagen. Es dauert.“<br /><br />

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