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Anita Wagenschmidt ist froh, dass es heute mit den Pens so einfach ist, Insulin zu spritzen. Die Nadel wechselt sie möglichst jedes Mal.

Wenn es eben auch Einschränkungen sind, weil man ja vor jeder Mahlzeit den Zucker messen und spritzen muss. Und wenn man nicht zu Hause isst, dann überlegt man sich: "Wie machst Du es jetzt am besten?" Und irgendwie wird man doch immer praktischer und versucht es möglichst diskret zu händeln. Und die Diabetesforschung ist ja in den Jahren, in denen ich mit der Krankheit zu tun habe, doch sehr fortgeschritten. Früher hatten wir einen Pen und man musste die Insulinkartusche einlegen. Und das war dann auch manchmal eine recht wackelige Angelegenheit. Und diese Dosis, glaube ich, die war gar nicht so genau zu ermessen, wie es jetzt mit einem Fertigpen ist. Dieser Fertigpen in Plastik, wo die Kanüle mit eingeschweißt ist. Und da kann man dann schon die ganz genaue Dosis einspritzen. Und es wackelt nichts und ist auch eine hygienische Sache. Und nur, es ist zu empfehlen, dass man nach jedem Spritzen die Nadel wechselt. Aber oft hat man dann auch nicht die Lust oder die Zeit, und denkt: "Ach, das geht wohl so." Aber wenn man die Nadel drei Mal verwendet, dann merkt man, dass die Einstichstelle blutet und das hätte vermieden wer-den können, wenn man die Nadel rechtzeitig gewechselt hätte. Und das ist auch eine ganz praktische Angelegenheit. Die wird bloß drauf geschraubt und hinterher wieder abgeschraubt. Und das ist eigentlich doch eine Sache von einer Minute.

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