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In der Universitätsklinik fühlte sich Beate Schmitz nicht ernst genommen und kam sich wie eine Nummer vor.

Das war auch in der Uniklinik, da musste ich dahin zum großen Bluttest wieder. Da musste ich mich dann sechs Wochen vorstellen, da haben sie meine Akte schon gar nicht mehr gefunden da. Und da war auch irgendwas und da sagte ich so, habe ich auch irgendwie was losgelassen, so locker: „Naja, wenn Sie so witzig sind, dann können Sie auch nicht so krank sein" oder wie er sich da ausdrückte. Also nach dem Motto: „Du kannst nicht krank sein, wenn du solche Witze reißt.“ Mann, hab ich gedacht, na weißt du. Das tollste Erlebnis war in der Uniklinik auf dem Zimmer, da hat mir eine Ärztin für eine andere Patientin Blut abgenommen. Die kam sonntags morgens rein mit so einem Becher, sieben Spritzen drin. Die sticht und sticht und nimmt Blut ab. Ich denke mir mal: „Das ist doch nicht dein Name, der da drauf steht.“ Ich sage: „Das bin ich aber nicht!“ Da ist die gelaufen. Also wenn man nicht aufpasst, dann- Die hätte Krebs gehabt, und ich hätte dann Krebs und die was weiß ich gehabt. Ja, das passiert auch den besten Ärzten. Und das fand ich nicht schön in der Uniklinik, dass man da nur eine Nummer ist. Ich sage immer: „Eine braune Mappe mit einer Nummer.“

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