Sie sind hier: Startseite / Erfahrungsbereiche / Diabetes Typ 2 / Personen / Hannah-Maria Berenz / Hannah-Maria Berenz schreibt die Verschlechterung ihrer Zuckerwerte ihren neuen Tabletten zu.

Hannah-Maria Berenz schreibt die Verschlechterung ihrer Zuckerwerte ihren neuen Tabletten zu.

Also zum Beispiel habe ich jetzt das Gefühl, da muss jetzt mit meiner Kasse was ausgehandelt worden sein: diese [Name des Medikaments] die ich vorher von [Name des Herstellers] hatte, die für mich sehr gut waren, habe ich jetzt eine andere Firma bekommen, die erstens Mal viel, viel größer sind als die anderen, mindestens das Doppelte. Und die Wirkung finde ich persönlich, ja, gleich Null. Ich habe nicht das Gefühl, dass da irgendwie was anders, also ins Positive, dass mein Blut jetzt wirklich dünner ist. Das habe ich nicht. Ich merke das ja beim Pieken, wie schwierig das jetzt neuerdings ist, bis da überhaupt ein Blutstropfen kommt. War vorher nicht der Fall.
Ja, und, also das muss ich sagen, finde ich eine Riesensauerei von den Krankenkassen, was die da mit einem veranstalten. Ja. Denn ich meine, die Kosten werden ja nicht weniger. Die explodieren ja.
Die Medikamente werden für mein Dafürhalten eigentlich miserabler. Die werden schlimmer, die werden schlechter. Ich habe jetzt im Januar praktisch neue - also was heißt, nicht neue – sondern die Medikamentierung als solche ist es geblieben. Aber eben aus der Apotheke Nachschub bekommen, um es mal so auszudrücken. Und das sind plötzlich andere Firmen alles. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass plötzlich meine Zuckerwerte... Denn, wie gesagt, ich habe mein Leben ja nicht verändert. Ja? Ich habe das genau so weitergelebt wie bisher. Und bin eigentlich bis Dezember kann man sagen, habe ich also – ja, November, Dezember habe ich prima Werte gehabt. Schön wäre es, das wünschen sich meine Ärzte, dass ich auf 5 Minimol runterkomme. Ist natürlich ein Traumwert. Aber ich bin immerhin jetzt hier bei 7 schon angelangt gewesen von 12. Und das fand ich eigentlich schon sehr schön. Also für mich fand ich das schon als kleines Erfolgserlebnis.

Interviewerin: Ja, auf jeden Fall.

So, und jetzt hörst du, wird man früh morgens wach, und dann stehe ich auf und habe 11 oder 12. Und deshalb bin ich der Meinung: da stimmt was nicht. Und das kann nicht plötzlich – also wenn ich meinen Lebensrhythmus und meine Ernährung nicht umgestellt habe - was ich nicht getan habe - dann muss das eine andere Ursache haben. Und deshalb, also wir haben jetzt Anfang März. Und das sind jetzt also über 8 Wochen, wo ich also diese anderen Medikamente jetzt nehme. Ja.

Artikelaktionen