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Helmut Schrader hatte schon lange Diabetessymptome bemerkt, bevor der Diabetes ganz sicher diagnostiziert wurde.

Ja, Diabetes. Ich bin häufiger schon, also Anfang der 90er Jahre zum Arzt gewesen und dann wurde immer mal ein Blutbild gemacht und Untersuchung gemacht. Und dann hatte ich ihm auch mal erzählt, dass ich so ein bisschen viel Durst habe und viel getrunken habe und irgendwann wurde dann also auch mal festgestellt. Ich glaube der Ausdruck war da eine ‚la-tente Diabetes‘. Das heißt also, dass mein Zuckerspiegel schnell sehr hoch und auch wieder schnell runter ging. Aber das wurde nicht so beachtet. Und seit 1987 leide ich an einer Schlafapnoe. Und aus diesem Grunde musste ich mal nach [Ort] zu einer Untersuchung ins Schlaflabor. Und während dieser Untersuchung wurde natürlich auch ein Blutbild gemacht. Und weil ich wusste, dass das also sehr lange dauert, habe ich morgens also ziemlich gut gefrühstückt. Und als ich dann dahin kam wurde Blutbild gemacht, Lungenfunktionstest und alles. Also so eine richtige Generaluntersuchung. Und dabei also mittags wurde ich dann in ein Zimmer gebracht, weil ich im Schlaflabor übernachten sollte. Und dann wurden noch ein paar Untersuchungen gemacht. Jedenfalls, plötzlich ging die Tür auf, der Arzt kam rein und eine Schwester kam rein: "Sie haben ja so hohen Zucker, Sie müssen sofort eine Insulinspritze kriegen. Ihr Zuckerspiegel ist, ich weiß nicht, also 500 und so ein bisschen was. Sie kriegen sofort eine Insulinspritze." Bauch frei gemacht, schwupp, Spritze rein. Und das war eigentlich der Tag, an dem ich also Diabetiker war. Von da an kriegte ich Tabletten. Ich war dann wieder in der [Name der Klinik]. Damals war die Frau Doktor [Name] noch da und die hatte mich untersucht und dann ging das los mit Tabletten.

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