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Es gibt Situationen, in denen Johannes Meyer isst, um sich abzureagieren.

Das ist aber auch eine Krankheit, denk ich mir, dieses zu dick sein. Ja, das hat man ja jahrelang einfach nur so hingenommen und hat eventuell die dicken Leutchen noch bestänkert, provoziert, aufgezogen, hin und her. Dass das aber irgendwo auch eine Krankheit ist – komisch, über diese Magersucht, da regt sich keiner drüber auf, die Mädchen oder Jungen – ja, Jungen gibt es da ja auch – die werden nicht gehänselt. Aber die Dicken. Auch nicht gut. So und dann? Was machen die dann? Ärgern sich und gehen in die nächste Frittenbude und hauen sich noch was rein, die Dicken. Das ist Frust – da isses, das Frustfressen. Ja, da bin ich schon einer gewesen. Ja, wenn ich mich mit irgendwas, über irgendwas geärgert habe, was weiß ich, dann bin ich irgendwo und dann hab ich meinen Körper eben belohnt, damit er sich abreagiert. Dann hat er schön gegessen und dann hat er gesagt: du blöder Hund, was hast du jetzt wieder gemacht? Aber dann war‘s drin im Bauch.

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