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Die Eltern von Regina Mosbach sahen fetthaltiges Essen als gesund an.

Es ist eine Krankheit, dieses unbewusste Essen. Und wie gesagt, das kommt auch vielleicht vom Familienhaus mit, wie man da die Ernährung gelebt hat. Denn so wird sie einem weiter gegeben. Und wenn man da schon nicht so ein bisschen drauf geachtet hat und alle moppelig waren und das waren wir. Wir sind 5 Kinder. Wir waren alle stramm, leider Gottes. Aber wie gesagt es ist eigentlich nur ein Essverhalten. Weil, da habe ich auch mit – Wie gesagt, mein Vater hat ein bisschen was mit der Lunge gehabt. Und er war nikotinsüchtig und da hat er halt darauf geachtet immer sehr fettreich zu essen: gute Butter, Schweinefleisch, viel fetten Speck auf das Brot mit Salz. Und das übernimmt man doch so ein bisschen als Kind mit. Und da hat man dann als Kind auch mehr fette Sachen gegessen. Ob das daher mit rührt? Und Ernährungsumstellung, wenn man ein Leben lang – wie gesagt, jetzt kommen wir auf das Elternhaus wieder zurück – anders gelebt hat und vorgelebt bekommen hat und es auch wichtig war, Fett zu essen, weil das für die Organe gut sein sollte. Heute weiß man es ja anders. Aber meine Eltern haben so gelebt und ich denke, das übernimmt man doch. Und da sollte man früh genug ein bisschen gegensteuern. Das ist wichtig: den Kindern schon früh genug was beibringen mit Ernährung: Fett und was gute Lebensmittel sind und was schlechte Lebensmittel sind. Das habe ich nie gelernt. Und jetzt das umzustellen und aus dem Kopf rauskriegen. Hört sich hart an, oder ich weiß nicht, aber es ist für mich wie Gehirnwäsche. Ich denke, das schafft man nicht. Und das wird mir auch das Genick gebrochen haben, dass ich die 25 Kilo wieder zugenommen habe. Es ist ja nie eine Sache allein. Wie mit allem. Es kommt ja immer Mehreres zusammen, was dann ein Paket bildet. Und das ist das.

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