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Regina Mosbach hat die Erfahrung gemacht, dass es beängstigend werden kann, wenn man sich zu intensiv mit dem Diabetes auseinander setzt.

Nein, weil dann hat man sich kontinuierlich nur darauf befasst und es dreht sich dann alles nur darum. Und das engt einen ein. So war es mir. Und diese Einengung hat mir ein bisschen Angst gemacht, dass ich dann auch was falsch machen könnte oder dass es dann schlimmer würde. Oder dass ich das ich was mal nicht mitkriege, wenn ich mal dann nicht gemessen habe, weil man so viel gemessen hat. Die Angst, aus der Angst wird noch mehr Angst. Das kann ich schlecht erklären, aber ich denke, das geht jedem so, egal was er hat, ob er da mal einen dicken Knoten in der Brust spürt, was ein Fettgewebsknötchen ist, was wieder weggeht. Wenn man sich damit befasst, es engt einen ein. Und mir hat das - ich sollte das machen. Ich habe es auch gemacht, ein Vierteljahr. Aber, wie gesagt, es wurde mir dann zu viel. Ich habe mich dann nur um diese Krankheit gekümmert. Und das macht einem Angst irgendwie. Und das möchte ich auch nicht jedem raten. Wer den HbA1c-Wert nicht ganz so hoch hat - der Arzt weiß es ja auch selber - und er einen guten Kontakt zu seinem Hausarzt hat, der kann das auch so ein bisschen regeln. Aber dann muss er vorab diese Selbsthilfegruppe und auch diese Diabetesschulung mitmachen, diese Ernährungsumstellung, dass man sich mal anhört, wie und was. Dass man so ein bisschen definieren kann. Und das geht. Das kann ich nur jedem raten.

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