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Susanne Weigand hatte einen zu hohen Blutzucker-Langzeitwert. Sie musste sich entgegen ihrem Wunsch auf Insulin einstellen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sie sich daran gewöhnt.

Ja, der Langzeitwert war zu hoch. Und da meinte mein Arzt, dass man das mit Insulin besser in den Griff bekommt als mit Tabletten. Und belastet ja auch den Magen dann nicht so. Und ich hab mich erst ziemlich gesträubt. Spritzen, hab ich gedacht, musste überall Spritze mit hinnehmen: Wie peinlich. Heutzutage habe ich da überhaupt kein Problem mehr mit. Aber das war schon schwer für mich die erste Zeit. Und vor allem, weil wir dann auch angefangen haben mit diesem Spritzen, erst mit dem Messen - Spritzen - Essen - Stunde später wieder messen - Spritzen. Oh, das ging mir dann so auf den Senkel. Aber ich bin damit ganz gut zurecht gekommen. Und dann waren ja da diese Sparmaßnahmen bei den Kranken-kassen dran. Und dann war denen das zu teuer. Da musste ich mir ein anderes Insulin aussuchen. Und jetzt spritz ich halt nur bevor ich esse. Und wenn das gut aussieht, dann spritz ich halt die normale Menge oder eben halt das, was mehr oder weniger.
Und so, das Spritzen an sich war nicht so schlimm. Ich hatte es an meinem Sohn schon gemacht. Dem hatte ich damals Wachstumshormone gespritzt und es war nur sehr ungewohnt sich selbst zu spritzen. Das viel mir schon ein bisschen schwer, aber das lernt man ja dann.

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