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Das Thema ‚Übergewicht‘ zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben von Ursula Böker.

Ja, das war, das sind ja auch die, sage ich jetzt mal, die Kriegsjahre. Ich bin 36 geboren, 42 in die Schule. Da war ja der Krieg im Gange. Und ich war immer die Dicke. „Die Dicke, die haben genug zu essen" hieß es dann. Aber ich war immer pummelig. Und ja doch, gestört hat mich das schon manchmal. Das stimmt. Überhaupt nachher, wenn man dann älter wird, so als junges Mädchen. Aber es ist auch nie so gewesen, dass ich sagen kann: so unförmig dick. Das gibt es ja auch. Das nicht. Aber belastet hat mich das schon muss ich sagen. Aber dann habe ich ziemlich früh meinen Mann kennengelernt. Und - weiß ich nicht - den hat das scheinbar nicht gestört. Aber es ist schon so – das zog sich wie so ein roter Faden durch mein Leben. Denn meine Schwester zum Beispiel, die ist irgendwie anders veranlagt. Die war immer schlanker und – Ja, aber es ist leider so. Ich war immer so wie meine Mutter. Meine Mutter war auch immer pummelig und – So eine gewisse Veranlagung scheint das zu sein. Ich muss mich ja jetzt auch mit irgendetwas trösten.

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