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Alexandra Ludwig fand ein Hörspiel, anhand dessen sie mit ihren Töchtern über ihre Anfälle sprach.

Sie haben schon erzählt, dass Ihr Mann ja da sich sehr mit eingebracht hat und das auch sehr mitträgt. Wie war das denn für die Kinder?
 

Die haben es am Anfang- also unsere Jüngste war damals drei Jahre alt und die andere sieben, als ich erkrankt bin. Die Jüngste hat es noch nicht mitbekommen mit drei Jahren. Die Siebenjährige schon, die hat auch sehr gelitten, als ich im Krankenhaus war und weil es auch noch so ungewiss war, was es jetzt ist. Das war für uns alle ja noch nicht ganz klar und - was kommt auf uns zu. Wir haben dann auch viel das Gespräch gesucht. Wir haben dann altersgerecht geguckt, was man ihr sagt, was ich habe. Dann über diese CD auch, „bei Tim wird alles anders“, das ist eigentlich so eine sehr gute CD, die man auch- gibt es auch als Buch, aber die man Kindern geben kann und wo man sich damit beschäftigen kann. Und haben sie da schrittweise herangeführt, was das jetzt für mich bedeutet. Und die kleinere Tochter ist erst später dann- also sie war dann fünf, als wir sie sozusagen mit ins Boot geholt haben und gesagt haben: die Mama hat Epilepsie und das bedeutet das und das. Und auch mit dieser Geschichte wieder „bei Tim wird alles anders“.

Und die haben die sich sehr oft angehört. Also, ich muss echt sagen, diese CD lief bei uns sehr, sehr oft. Wir haben dann immer nochmal darüber gesprochen, auch was ich habe, was für Anfälle. Weil bei Tim war es ja noch einmal anders gewesen, der ist dann umgefallen und hat am Körper gezuckt. Und ich habe gesagt, bei mir läuft das aber so und so ab. Unmittelbar einen Anfall haben sie nicht miterlebt, die Kinder, also sie waren nie dabei gewesen. Ja, sie konnten das schon, denke ich, ganz gut mittragen.


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